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AWS erläutert Pegasus 1.5 für Videoanalyse in Bedrock

Der Leitfaden vom 19. Oktober erklärt die bereits am 9. Oktober angekündigte Verfügbarkeit mit Zeitstempeln und zweistündigen Videos.

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AWS hat Integrationshinweise für TwelveLabs Pegasus 1.5 in Bedrock veröffentlicht. Der Beitrag vom 19. Oktober verweist ausdrücklich auf die Ankündigung vom 9. Oktober. Er ist eine technische Nachbereitung und kein heutiger Erststart.

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AWS erläutert Pegasus 1.5 für Videoanalyse in Bedrock

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Auf einen Blick

  • Das Modell findet benutzerdefinierte Videosegmente und liefert Zeitstempel sowie strukturierte Felder; Referenzbilder können das gesuchte Motiv präzisieren.
  • AWS nennt Videos bis zu zwei Stunden, Eingaben aus S3 oder kleine eingebettete Clips und die Verfügbarkeit in Oregon.

Eine Anleitung nach dem Start

Der AWS-Beitrag vom 19. Oktober erläutert die am 9. Oktober angekündigte Verfügbarkeit. Pegasus 1.5 untersucht ein vollständiges Video und liefert anwendungsdefinierte Abschnitte, statt nur eine Clipfrage zu beantworten. S3-Objekte oder kurze Inline-Videos können ohne Vorindexierung eingehen. Dass Daten innerhalb der AWS-Grenze bleiben, ist eine Anbieterangabe, kein AISubHub-Audit.

Die Tabelle nennt On-demand-Inferenz in Oregon, us-west-2, Modell twelvelabs.pegasus-1-5-v1:0 und runtime mit InvokeModel oder InvokeModelWithResponseStream. Das Beispiel verwendet global als Inferenzpräfix und nennt us als Alternative. Daraus folgt keine weltweite regionale Verfügbarkeit; Modellkarte und zulässige Verarbeitungsregion bleiben zu prüfen.

Zwei Modi mit unterschiedlichen Anfragen

General ist Standard: inputPrompt enthält die Frage, message die Antwort. Bei responseFormat.type:json_schema liegt das Schema unter jsonSchema; message enthält eine JSON-Zeichenkette. time_based_metadata verwendet segment_definitions anstelle von inputPrompt, das dann entfallen soll.

Jede Definition hat id, description und fields mit Namen, Typen und Beschreibungen. Ein Sender kann redaktionelle Abschnitte mit Titel, Zusammenfassung und Themen definieren; eine weitere Definition findet Marken. Alle Treffer stehen in segments und werden durch _definition_id zugeordnet. Analyse: Das ist eine wiederverwendbare Annotationsrichtlinie, deren Segmentgrenzen zuerst abgestimmt werden müssen.

Zeitwerte und visuelle Referenzen

Segmente enthalten start_sec, end_sec und angeforderte Felder. segmentTimeFormat liefert entweder seconds als Zahl oder hh:mm:ss beziehungsweise hh:mm:ss.fff als Zeichenkette. Hinzu kommt definition_errors. Analyse: Fehler prüfen, Zeitdarstellung vereinheitlichen und Definitionsidentität erhalten, bevor Teilresultate als vollständiger Suchkatalog eingehen.

Referenzbilder präzisieren Produkte, Logos oder Personen. Im general-Modus stehen sie in promptV2.mediaSources neben inputText; bei Segmentierung in mediaSources jeder Definition. Erforderlich sind name, media_type:image und genau eine Quelle: base64String oder S3. Bis zu 30 Bilder sind möglich. Das Kanubeispiel ist eine Illustration, kein unabhängiger Genauigkeitsnachweis.

Eingabegrenzen und Berechtigungen

Die Dauer steigt von einer Stunde bei Pegasus 1.2 auf zwei Stunden. Grenzen sind 2 GB über S3 und 25 MB inline, Auflösung 360×360 bis 5184×2160, Seitenverhältnis 1:1 bis 2.4:1 oder umgekehrt sowie FFmpeg-Formate. Das entscheidet über notwendige Vorverarbeitung vorhandener Archive.

S3 verlangt uri und bucketOwner. Voraussetzungen sind AWS- und Modellzugang, Python ab 3.10, Boto3 und invoke-Berechtigungen. Neben signierten Zugangsdaten gibt es Bearer-Token mit bedrock:CallWithBearerToken; AWS empfiehlt kurzlebige Schlüssel für Produktion. Es geht um Cloud-Integration, nicht um ein privates Videoabo.

Vollständigkeit und Kosten beobachten

Das Beispiel setzt 900 Sekunden Lesezeitlimit, 10 Sekunden Verbindung und keine SDK-Wiederholung. Das ist Konfiguration, keine gemessene Latenzgarantie. stopReason:length bedeutet Abbruch durch maxOutputTokens. Empfangene message-Streamingteile belegen keine vollständige Segmentliste.

includeMetering:true ergänzt outputTokenCount und inputVideoSecond bei nicht gestreamten Antworten. CloudWatch liefert Aufrufe, Tokens, Latenz und Clientfehler; markierte Inferenzprofile trennen Anwendungen. Marketplace-Gebühren erscheinen unter TwelveLabs auf Rechnung und in Cost Explorer, nicht unter Bedrock. Gesamtkosten einer Videothek haben wir nicht gemessen.

Analyse: Metadaten wirklich überprüfen

Nachrichtenarchive, Sport, kontextuelle Empfehlungen und Markensicherheit sind Anwendungsbeispiele. Wir empfehlen feste Definitionen, manuell annotierte Clips und Messung von Auslassungen, falschen Treffern und Zeitgrenzen. Bildreferenzen und reine Texte getrennt bewerten. Gültiges JSON oder flüssige Beschreibung beweist keine vollständige Erfassung. Auch Clips ohne Ziel, ähnlich aussehende Ablenkungen und mehrdeutige Übergänge einbeziehen; Fehler nach Definition, Bildabgleich und Zeitgrenze statt nur Sprachfluss bewerten.

Englisch ist vollständig unterstützt; Arabisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Thai und Vietnamesisch teilweise. Übersetzte Oberflächen bedeuten keine identische Modellleistung. AWS behält menschliche Prüfung bei. Unser Vorschlag belegt weder Genauigkeit noch Latenz, Rechteklärung oder Ersparnis; Ergebnisse müssen am Originalvideo überprüfbar bleiben.

Warum es wichtig ist

Für Nachrichtenarchive und Sportredaktionen könnten Metadaten je Abschnitt die Sichtung erleichtern. Ein Pilot sollte erzeugte Zeitstempel mit menschlichen Markierungen vergleichen und übersehene Szenen sowie falsche Treffer prüfen, bevor Daten in eine produktive Suche gelangen.

Grenzen und Verfügbarkeit

Die Cloud-API erfordert AWS-Konto, Berechtigungen und Modellzugang; sie ist kein privates Videoabo. Laut AWS läuft die Abrechnung über Marketplace unter TwelveLabs. Sprachunterstützung und Ergebnisse müssen geprüft werden. Wir haben Genauigkeit, Latenz und Gesamtkosten nicht selbst gemessen.

Quellen und Belege

AWS Machine Learning Blog

Datum der Quelle: 19.10.2026 · Quelle geprüft: 20.10.2026

KI-gestützte redaktionelle Beiträge, anhand der genannten Primärquellen geprüft. Anbieterangaben werden zugeordnet; eine Aufnahme ist keine Empfehlung.